Wahlen in MV
Wenn du dieses Bild siehst, was vermutest du über mich? Vielleicht hast du innerhalb weniger Sekunden eine Vorstellung davon entwickelt, wer ich bin, welche politischen Werte ich vertrete oder vielleicht sogar, welche Partei ich am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern wählen werde. Du siehst die Menschen auf dem Bild, den politischen Kontext und die Umgebung und verbindest diese Informationen mit dem, was du bereits über mich weißt oder zu wissen glaubst.
Und wahrscheinlich bemerkst du dabei gar nicht, wie schnell aus einer Wahrnehmung eine Interpretation wird und aus dieser Interpretation eine vermeintliche Wahrheit.
Genau das beschäftigt mich gerade, wenn ich die politischen Diskussionen in Deutschland beobachte. Denn wie oft erleben wir eine Situation, sehen einen Menschen oder hören eine Aussage und glauben anschließend zu wissen, was dahintersteckt? Wir interpretieren einen Blick, eine Reaktion, eine Entscheidung oder einen Satz und verbinden das, was wir wahrnehmen, mit unseren eigenen Erfahrungen und Überzeugungen.
Dabei vergessen wir leicht, dass wir niemals nur das sehen, was tatsächlich passiert, sondern immer auch durch unsere eigene Geschichte, unsere Werte und unsere bisherigen Erfahrungen auf die Welt schauen.
Und irgendwann fühlt sich unsere Interpretation so wahr an, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, sie zu hinterfragen.
Bitte lies bis zum Schluss, bevor du dir ein Urteil über mich und dieses Bild bildest.
Inhaltsverzeichnis
Was nehme ich wirklich wahr?
Dieses Bild ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie schnell wir aus wenigen Informationen eine Geschichte über einen Menschen entwickeln können. Wenn wir einen Menschen in einer bestimmten Situation sehen, wissen wir zunächst nur, was wir in diesem Moment beobachten können. Bei diesem Bild bedeutet das: Ich stehe auf einer politischen Veranstaltung, umgeben von Menschen und in einem bestimmten politischen Kontext.
Alles Weitere wissen wir zunächst nicht. Wir wissen nicht, warum ich dort bin. Wir wissen nicht, was ich über die Menschen denke, die dort sind. Wir wissen nicht, welche politischen Werte ich vertrete oder welche Partei ich wählen würde.
Genau hier liegt für mich der Unterschied zwischen Wahrnehmung, Fakten und Interpretation. Ich kann beschreiben, was ich sehe. Ich kann festhalten, was ich tatsächlich weiß. Und dann beginnt der Teil, den mein eigener Kopf ergänzt.
Gerade bei Themen, die starke Emotionen auslösen, ist diese Unterscheidung wichtig. Wenn wir bereits eine feste Vorstellung von einer Partei, einer Person oder einer politischen Richtung haben, betrachten wir das, was wir sehen, häufig durch diese Vorstellung. Wir suchen nach dem, was unser Bild bestätigt, und übersehen möglicherweise das, was nicht dazu passt.
Das Bild kann also etwas in uns auslösen, ohne dass das, was es in uns auslöst, automatisch etwas über die Realität aussagt.
Für mich bedeutet bewusste Auseinandersetzung deshalb nicht, vollkommen neutral zu werden. Bewerten und interpretieren gehört zum Menschsein. Es geht vielmehr darum, den Moment zwischen Wahrnehmung und Bewertung bewusster wahrzunehmen und mir immer wieder die Möglichkeit zu geben, mein eigenes Bild zu überprüfen.
Denn genau diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob ich mir ein eigenes Bild mache oder lediglich eine Geschichte übernehme, die bereits jemand anderes für mich erzählt hat.
Werte – wofür stehe ich wirklich?
Wenn ich dieses Bild betrachte, stellt sich für mich eine andere Frage: Welche Werte sehe ich hier?
Denn beim ersten Blick auf das Bild geht es nicht nur darum, was ich denke, sondern auch darum, wofür ich stehe. Du könntest aus dem politischen Umfeld auf meine Werte schließen und dir denken: Wenn sie dort steht, muss sie bestimmte Vorstellungen von Freiheit, Verantwortung, Sicherheit, Gerechtigkeit oder Selbstbestimmung haben. Du könntest mit diesem Umfeld aber auch ganz andere Begriffe verbinden und dich fragen, ob ich beispielsweise frauenfeindliche, rassistische oder andere Werte teile, die dieser Partei zugeschrieben werden.
Ich weiß jedoch, dass ein und derselbe Wert von unterschiedlichen Menschen ganz unterschiedlich verstanden und gelebt werden kann. Wenn zwei Menschen von Freiheit sprechen, kann der eine darunter vor allem Selbstbestimmung verstehen, während für den anderen Freiheit immer auch Verantwortung für die Gemeinschaft bedeutet. Wir verwenden dieselben Worte und meinen trotzdem nicht unbedingt dasselbe.
Deshalb möchte ich nicht nur betrachten, welche Werte ich bei den Menschen auf diesem Bild vermute, sondern auch, woran ich erkenne, wie diese Werte tatsächlich gelebt werden.
Und genau das gilt auch für mich selbst. Wenn ich wissen möchte, wofür ich stehe, reicht es nicht, bestimmte Werte aufzuzählen. Entscheidend ist, wie ich handle, wenn es schwierig wird, wenn jemand meine Werte nicht teilt oder wenn ich mit einer Sichtweise konfrontiert werde, die meiner eigenen widerspricht.
Unsere Werte zeigen sich besonders darin, wie wir mit dem umgehen, was wir nicht verstehen oder nicht teilen.
Das Bild ist deshalb für mich kein Beweis dafür, wofür ich stehe. Es zeigt einen Moment, einen Ort und einen politischen Zusammenhang. Meine Haltung lässt sich daraus allein nicht ableiten. Dafür braucht es mehr: genaues Hinschauen, Zuhören und die Bereitschaft, sich ein eigenes Bild zu machen.
Körper – was geschieht in mir?
Und dann gibt es noch eine Ebene, die auf diesem Bild natürlich nicht sichtbar ist: Was geschieht in mir, wenn ich es betrachte?
Das Foto kann Zustimmung, Ablehnung, Wut, Irritation oder Unbehagen auslösen. Vielleicht merkst du, dass du innerlich sofort eine bestimmte Haltung einnimmst, noch bevor du bewusst darüber nachgedacht hast.
Genau diese Reaktion finde ich interessant.
Denn unser Körper nimmt häufig etwas wahr, bevor unser Verstand dafür Worte findet. Wir können eine Situation sehen oder einen Menschen erleben und plötzlich angespannt werden, unruhig werden oder innerlich auf Abstand gehen.
Auch das ist für mich eine wichtige Information.
Aber ich möchte meine körperliche Reaktion nicht sofort zur Wahrheit erklären. Ein Gefühl ist eine Information, aber kein Fakt.
Meine Reaktion kann mir zeigen, dass etwas in mir berührt wird. Eine alte Erfahrung, eine Angst, eine Verletzung oder eine persönliche Überzeugung kann aktiviert werden.
Deshalb lohnt es sich für mich, bei starken Reaktionen nicht nur nach außen zu schauen, sondern auch wahrzunehmen, was gerade in mir geschieht.
Das Bild zeigt damit nicht nur einen äußeren politischen Zusammenhang. Es kann auch sichtbar machen, was eine solche Situation in uns selbst bewegt.
Und genau an diesem Punkt wird Selbstwahrnehmung wichtig.
Was passiert, wenn unser Ego die Führung übernimmt?
Solange wir uns sicher fühlen, können wir zuhören, Fragen stellen und versuchen, die Perspektive eines anderen Menschen zu verstehen. Sobald wir uns jedoch persönlich angegriffen, nicht gesehen oder in unserem Weltbild bedroht fühlen, verändert sich unsere Kommunikation häufig sehr schnell.
Dann verteidigen wir uns, greifen an, wollen Recht behalten oder versuchen, den anderen davon zu überzeugen, dass unsere Sichtweise die einzig richtige ist. Wirkliches Zuhören wird dann schnell zur Nebensache.
Und an diesem Punkt frage ich mich: Wer handelt gerade eigentlich in mir? Ist es der erwachsene, reflektierte Mensch, der seine eigene Reaktion wahrnehmen und trotzdem mit dem anderen im Kontakt bleiben kann? Oder übernimmt gerade ein verletzter Anteil in mir die Führung, der gesehen, anerkannt oder geschützt werden möchte?
Ich meine das nicht als Vorwurf. Jeder Mensch trägt seine Geschichte und seine Verletzungen mit sich. Entscheidend ist für mich vielmehr, ob wir bewusst genug sind, wahrzunehmen, was in uns geschieht, bevor wir daraus eine Entscheidung oder eine Handlung machen.
Gerade für Menschen in Führungspositionen halte ich diese Fähigkeit für besonders wichtig. Wer Verantwortung für andere Menschen trägt, sollte aus meiner Sicht nicht unbewusst aus seinem Ego, seinen Ängsten, Verletzungen oder seinem Bedürfnis nach Anerkennung heraus führen. Dafür braucht es die Bereitschaft, sich selbst ehrlich anzuschauen und sich mit den eigenen Mustern auseinanderzusetzen.
Für mich bedeutet Selbstführung genau das: zu erkennen, was in mir passiert, Verantwortung dafür zu übernehmen und bewusst zu entscheiden, wie ich damit umgehe.
Denn Führung bedeutet für mich nicht nur fachliche Kompetenz oder die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Führung braucht auch die Kompetenz zur Selbstführung und die Bereitschaft zur Eigenverantwortung. Je größer mein Einfluss auf andere Menschen ist, desto wichtiger wird es, dass ich weiß, aus welcher inneren Haltung heraus ich handle.
Kann durch Kampf etwas Neues entstehen?
Wenn ich auf dieses Bild und die unterschiedlichen Reaktionen schaue, die es auslösen kann, komme ich zu einer Frage, die mich nicht nur gesellschaftlich beschäftigt: Kann durch Kampf wirklich etwas Neues entstehen?
Gerade in politischen Diskussionen erleben wir dieses „Wir gegen die“ besonders deutlich: die einen gegen die anderen, die Guten gegen die Bösen, die Richtigen gegen die Falschen.
Menschen stehen sich mit unterschiedlichen Überzeugungen gegenüber und häufig scheint es wichtiger zu sein, die andere Seite zu bekämpfen oder von der eigenen Sichtweise zu überzeugen, als wirklich verstehen zu wollen, was den anderen bewegt.
Dabei frage ich mich, was möglich wäre, wenn wir nicht zuerst nach dem suchen würden, was uns voneinander unterscheidet, sondern nach dem, was uns trotz unserer Unterschiede miteinander verbindet.
Konkurrenz, Kampf und Trennung entstehen für mich häufig aus der Angst, dass mir etwas weggenommen werden könnte: Anerkennung, Erfolg, Aufmerksamkeit, eine Position, ein Mann, Geld oder ein Platz, den ich für mich beanspruche.
Dabei verändert sich die Perspektive, wenn ich nicht frage: Was könnte mir die andere wegnehmen?, sondern: Was könnten wir gemeinsam gewinnen?
Für mich bedeutet ein neues Miteinander nicht, dass wir gleich denken oder unsere Unterschiede aufgeben müssen. Im Gegenteil: Ich finde es wertvoll, dass Menschen unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Fähigkeiten mitbringen.
Die entscheidende Fähigkeit liegt für mich darin, Unterschiede auszuhalten, ohne daraus automatisch Trennung entstehen zu lassen. Wir können anerkennen, dass der andere etwas anders sieht, ohne seine Sichtweise sofort abzuwerten. Wir können bei uns bleiben und gleichzeitig neugierig auf den anderen sein. Und wir können nach der Schnittmenge suchen, die trotz unserer Unterschiede vorhanden ist.
Dabei spreche ich nicht von Kompromissen, bei denen einer etwas von sich aufgibt, damit es irgendwie für beide passt. Ich spreche davon, herauszufinden, was für beide stimmig ist und ob wir genau diese Schnittmenge gemeinsam leben können.
Und manchmal gibt es diese Schnittmenge nicht. Auch das gehört für mich zur Ehrlichkeit. Dann dürfen sich Wege trennen, ohne dass der andere deshalb zum Gegner werden muss.
Aber oft suchen wir gar nicht erst nach dieser Möglichkeit, weil wir bereits davon ausgehen, dass der andere anders ist und deshalb eine Bedrohung für unseren eigenen Platz darstellt.
Unterschiede müssen für mich nicht automatisch zu Trennung führen. Wir können sie wahrnehmen, ihnen Raum geben und trotzdem nach dem suchen, was uns verbindet – und genau diese Schnittmengen miteinander leben.
Genau da entsteht Neues: nicht dadurch, dass einer gewinnt und der andere verliert, sondern dadurch, dass wir gemeinsam etwas finden, das für beide stimmig ist.
Warum diese Entwicklung astrologisch stimmig ist
Was ich hier beschreibe, ist für mich nicht nur eine persönliche oder politische Beobachtung. Auch astrologisch befinden wir uns in einer Zeit, in der sich unser Verständnis von Freiheit, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Miteinander verändert.
Besonders die Wassermann-Energie steht dabei für einen wichtigen Entwicklungsschritt: frei zu sein, ohne sich von anderen abgrenzen zu müssen.
Freiheit bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, nur für sich selbst zu leben oder sich aus Gemeinschaften zurückzuziehen. Sie bedeutet, die eigene Individualität, die eigenen Werte und die eigene Lebensweise entwickeln zu können und gleichzeitig mit anderen verbunden zu bleiben.
Auch unser Verständnis von Gemeinschaft darf sich dadurch verändern. Nicht Gleichheit muss die Voraussetzung für Zusammengehörigkeit sein, sondern die Fähigkeit, unterschiedlich sein zu können und trotzdem miteinander verbunden zu bleiben.
Für mich liegt darin ein wichtiger Entwicklungsschritt unserer Zeit: mehr Eigenständigkeit, mehr persönliche Freiheit und gleichzeitig mehr Bewusstsein dafür, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.
Auch Macht und Führung dürfen sich in diesem Prozess verändern. Alte hierarchische und patriarchische Vorstellungen, in denen Stärke vor allem mit Kontrolle, Dominanz und Überordnung verbunden wurde, können sich hin zu einer Form von Führung entwickeln, die auf Eigenverantwortung, Beteiligung und dem Bewusstsein für das Ganze beruht.
Und genau darin sehe ich die Verbindung zu diesem Bild: Unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Positionen müssen nicht zwangsläufig in Gegeneinander führen. Es geht um die Fähigkeit, die eigene Haltung zu bewahren, ohne dem anderen seine Eigenständigkeit abzusprechen.
Ich wollte mir ein eigenes Bild machen
Und jetzt möchte ich dir erzählen, was hinter diesem Bild tatsächlich steckt.
Ich bin zu einer Veranstaltung der AfD in Grimmen gegangen, weil ich nicht nur darüber sprechen oder mir erzählen lassen wollte, wie diese Partei und die Menschen, die sie vertreten, sind. Ich wollte selbst erleben, welche Menschen dort sind, wie die Atmosphäre ist, wie miteinander gesprochen wird und was diese Begegnung in mir auslöst.
Ich wollte herausfinden, wie sehr das, was ich aus Medien und anderen Gesprächen wahrnehme, mit meiner eigenen Erfahrung übereinstimmt und an welchen Stellen etwas ganz anderes sichtbar wird.
Wie frauenfeindlich erlebe ich diese Menschen tatsächlich? Wie rassistisch? Welche Werte werden dort vertreten und wie werden sie gelebt? Was irritiert mich, was überrascht mich und wo spüre ich Widerstand, obwohl ich noch gar nicht genau weiß, woher dieser Widerstand kommt?
Für mich war das keine politische Mission und auch kein Versuch, jemanden von meiner Meinung zu überzeugen. Es ging mir darum, eine Situation, über die ich bereits eine Vorstellung hatte, selbst zu erleben und meine Wahrnehmung damit abzugleichen.
Und genau hier schließt sich für mich der Kreis zu diesem Bild.
Beim ersten Blick auf das Foto könntest du gedacht haben, dass ich diese Partei unterstütze. Du könntest aus dem Bild auf meine politischen Werte geschlossen und dir eine Geschichte über mich erzählt haben, die in diesem Moment für dich schlüssig war.
Tatsächlich weißt du durch dieses Bild aber zunächst nur, dass ich dort stehe.
Und dann gibt es noch eine Information, die deine erste Interpretation verändert:
Ich bin Slowenin.
Ich darf als Slowenin bei einer Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern nicht wählen.
Meine Absicht ist mit diesem Artikel deshalb nicht, dir zu sagen, was du über dieses Bild denken sollst. Ich möchte dich vielmehr dafür sensibilisieren, wie schnell wir aus einem Ausschnitt eine ganze Geschichte machen.
Denn genau das ist für mich die eigentliche Botschaft dieses Bildes:
Wir müssen nicht alles gutheißen, was wir wahrnehmen. Wir müssen nicht mit jedem Menschen einer Meinung sein. Aber wir können uns die Fähigkeit bewahren, hinzuschauen, zuzuhören und unsere eigene Wahrheit immer wieder zu überprüfen.
Eine kraftvolle Entscheidung beginnt dort, wo wir aufhören, nur zu interpretieren, und anfangen, wirklich wahrzunehmen.
Mein Wunsch für Sonntag, den 20.09. in MV
Und für Sonntag wünsche ich allen, die wählen dürfen, den Mut, noch einmal einen Schritt zurückzutreten, die eigenen Überzeugungen zu betrachten und eine kraftvolle Entscheidung zu treffen – für das, wofür sie stehen, und nicht gegen das, was sie ablehnen.
Zu spüren: Warum wähle ich, was ich wähle? Aus welcher Haltung heraus treffe ich diese Entscheidung – aus Angst, Kampf und Trennung oder aus dem Blick auf das, was uns verbindet und wo die größten Schnittmengen liegen?
6 Kommentare
Liebe Vesna, ich hab beim Anblick des Bildes gedacht: „Die traut sich was“
Danke für deinen Artikel und die Neutralität bis zum Schluss.
Auch wenn mich deine Eindrücke interessieren würden.
Erwerbsmigration unterstützen sie ja. Das wird wenig benannt und zur weiteren Windkraft blicken sie auch kritisch, was unserem Land gut tun würde.
Grüße
Uta
Liebe Uta,
vielen lieben Dank für Dein Feedback. Es hat mich tatsächlich Mut gekostet, es war mir jedoch wichtig.
Meine Eindrücke waren folgende. Es war ein sehr freundliches und wohlwollendes Miteinander – und friedlich, obwohl am Eingang Menschen gegen die Veranstaltung und die AfD demonstriert haben. Auch dort blieb die Stimmung ruhig und freundlich.
Leif-Erik Holm hat sich persönlich Zeit genommen, um meine Fragen zu beantworten.
Liebe Grüße
Vesna
Liebe Vesna,
ich danke für den schönen Text.
Den Perspektivwechsel der Sichtweise auf die Dinge schätze ich sehr.
Vieles scheint immer „so oder so“ zu sein, weil es uns in Medien/Umfeld verkauft wird.
Man könnte auch innehalten und selbst bei sich ehrlich hineinhorchen, was ist meine Wahrheit.
Deine Ausführungen zum Verbinden, statt Kämpfen erläutern es sehr gut.
Danke für den tollen Input 😀und Mut mit dem Foto!
Heike
Empfehlung: eine Veröffentlichung in der Presse wäre ganz zauberhaft, damit es vielen Lesern zugänglich wird.
Liebe Heike,
vielen lieben Dank für Dein Feedback, darüber habe ich mich sehr gefreut.
Hast Du zufällig Kontakte zur Presse?
Liebe Grüße Vesna
Liebe Vesna,
danke für diesen Beitrag.
Genau das „die gegen uns“ oder wie auch immer man den Satz drehen möchte, erzeugt Spaltung und wenn wir nicht verstehen wollen, werden wir niemals hören, geschweige denn verstehen können.
Mich hätte doch sehr interessiert, ob dein offener und demokratischer Weg dort auf offene oder taube Ohren gestoßen ist. Da sich die Worte der AfD, die gesprochen oder geschrieben zu finden sind eher wie das Gegenteil klingen.
Thich Nhat Hanh hat es vorgelebt und in den völlig verhärteten Verhandlungen im Vietnam-Krieg gezeigt, dass ein offenes Herz und ein offenes Ohr notwendig ist, um Konflikte zu lösen.
Auf beiden Seiten.
Liebe Yvonne,
vielen lieben Dank für Dein Feedback. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Ja, ich bin auf offene und sehr freundliche Ohren gestoßen. Insbesondere Leif-Erik Holm hat sich persönlich Zeit genommen, um mit uns zu sprechen.
Ich habe an diesem Tag ausschließlich positive, offene und wohlwollende Erfahrungen gemacht. Das war tatsächlich auch mein persönlicher Eindruck.
Und mit dem, was Du schreibst, gehe ich komplett mit Dir: Ein offenes Herz und ein echtes Zuhören sind wahrscheinlich eine der schwierigsten, aber zugleich wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass Verständigung überhaupt möglich wird – auf beiden Seiten. Und genau das halte ich für so wichtig für ein neues Miteinander in dieser Zeit des Wandels.
Liebe Grüße
Vesna