Ich kann meinem Gefühl bei Entscheidungen nicht vertrauen. Ist das ein limitierender Glaubenssatz?

In Momenten der Entscheidungsfindung stehen wir oft vor einem inneren Konflikt zwischen unserem Bauchgefühl und unserem rationalen Verstand. Diese Ambivalenz wird besonders deutlich in Situationen, die von großer Bedeutung sind.

Ich erinnere mich noch genau an einen solchen Moment, der vor vielen, vielen Jahren stattfand, als ich meinem Gefühl noch nicht wirklich vertraute, obwohl es schon da war. Ich stand am Krankenbett meines Mannes. Er lag dort, von den Ärzten betreut, nachdem er in der Herzkardiologie eingeliefert worden war. Auf seinem Nachttisch lagen Tabletten – ich kann mich noch gut an diese Situation erinnern, als ob es erst gestern war. Ein Gefühl wie aus dem Nichts stieg in mir auf: Diese Tabletten tun ihm nicht gut. Ich fragte ihn: „Was sind das für Tabletten?“ Seine Antwort war nicht überraschend und in dieser Situation eher befehlend als vertrauensvoll in meine Worte: „Du wieder mit deinem Gefühl. Du hast ja Medizin studiert.“ Stimmt’s?

Natürlich nicht. Ich habe keine Medizin studiert. Woher nahm ich mir das Recht heraus, über die Entscheidung der Ärzte zu zweifeln und mein Gefühl über dieses erlernte Wissen zu setzen? In mir kamen Zweifel auf.

Mein Mann nahm die Tabletten ein.

Doch kaum Minuten später bestätigte sich mein Gefühl: Er erlitt einen allergischen Schock und musste sofort auf die Intensivstation verlegt werden. In diesem Moment wurde mir mal wieder klar, dass eine Stimme, ein Gefühl in mir richtig war.

Doch zugleich stellte sich mir die Frage: Kann ich wirklich „nur“ meinem Gefühl bei Entscheidungen vertrauen? Und kann ich die Verantwortung für meine Entscheidungen aus einem Nichtwissen übernehmen?

 

Inhaltsverzeichnis

Gefühle sind Schwäche

In eine Unternehmerfamilie hineingeboren, wurde mir von klein auf die Bedeutung von Zahlen, Daten und Fakten nahegebracht. Bei jeder Entscheidung stand stets die Analyse im Vordergrund. Das Einbeziehen von Gefühlen oder der Stimme des Herzens war nicht gefragt und schien irrelevant. Obwohl ich im Rückblick auf meine Kindheit mich erinnere, dass ich schon immer eine sensible und empathische Seite hatte, typisch für jemanden wie mich als Krebs geborene. Doch diese sensible, empathische Seite konnte ich nicht ausleben, und ich definierte sie als Schwäche, in einer Welt, in der Leistung primär ihren Platz hatte.

Mit dem Übergang ins Erwachsenenalter lernte ich, diese Seite von mir zu unterdrücken. Ich entwickelte mich zu einer Frau, die sich ausschließlich an der Welt der Zahlen, Daten und Fakten orientierte. Meine Gefühle nahm ich nicht mehr wahr und war bei Entscheidungen nur nach außen orientiert. Der Glaubenssatz war festgelegt: Stärke liegt darin, rationale Entscheidungen zu treffen, ohne von Gefühlen beeinflusst zu werden.

Glaubenssätze Formen unser Leben

Der Glaubenssatz und der Wert Leistungsorientierung waren bereits in meiner Jugend gesetzt: „Ich entscheide auf Basis von Zahlen, Daten, Fakten; Gefühle spielen dabei keine Rolle.“   Doch war dies mein eigener Glaubenssatz und mein persönlicher Wert?

Doch was ist ein Glaubenssatz?

Ein Glaubenssatz ist eine tief verwurzelte Überzeugung, die wir über uns selbst, andere Menschen oder die Welt um uns herum haben. Es ist das, was wir fest glauben, basierend auf unseren Erfahrungen, Erziehung und den Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Diese Überzeugungen formen, wer wir sind, wie wir uns verhalten und wie wir die Welt sehen. Manchmal sind sie offensichtlich, aber oft sind sie auch im Unterbewusstsein verborgen und beeinflussen uns, ohne dass wir es merken. Glaubenssätze können positiv sein und uns stärken, aber sie können auch negativ sein und uns einschränken.

Durch diesen unreflektiert übernommenen Glaubenssatz orientierte sich mein Leben. Die Folge war eine laute nach außen gerichtete Vesna, die sich nach Leistung orientierte, über ihre Grenzen ging, andere Meinungen über ihre eigene setzte und das Wissen anderer, die einen höheren Bildungsgrad als das einzig Richtige ansah und gleichzeitig gab ich mir die Schuld bei Fehlentscheidungen. Ich entfremdete mich von mir selbst, das Leben war schwer und meine Beziehungen schwierig oder nicht erfüllend.

Ich fand immer einen Weg, wenn auch mit großer Anstrengung, aber war dennoch unglücklich und fühlte mich zunehmend kraftlos. Ich war mir meiner selbst nicht mehr bewusst, mein Selbstbewusstsein und damit mein Selbstwert waren kaum vorhanden. Dennoch wirkte ich nach außen hin wie eine selbstsichere Unternehmerin, Frau, Freundin und Mutter, die scheinbar alles immer unter Kontrolle hatte.

Dann kam das "wahre" Leben und ich verlor die Kontrolle

Nach 15 Jahren Ehe erkrankte mein erster Mann und der Sohn meines Vaters schwer an Herzinsuffizienz. Es begann ein tägliches jahrelanges Bangen zwischen Leben und Tod. Trotz des geballten Wissens hochgebildeter Ärzte und des Fortschritts in der Kardiologie konnte mir niemand Sicherheit oder eine garantierte Lösung bieten. Der Mensch ist Körper, Geist und Seele, und das Leben ist viel zu komplex, als dass wir uns allein auf die reine Ebene von Zahlen, Daten und Fakten beziehen könnten. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich die Erfahrung machte, eine Situation zu erleben, in der es keine garantierte Lösung gab.

Zum ersten Mal seit meiner Kindheit folgte ich meinem Gefühl und beschäftigte mich intensiv mit dem Thema Herzgesundheit und -erkrankungen, Herzweisheit, Transplantation und Tod. In dieser Zeit erwachten mein Bauchgefühl und meine Intuition wieder sehr stark, und oft waren sie das Einzige, was mir Sicherheit gab und diesen schweren Weg gangbar machte. Der Tod kam, obwohl es ein neues Herz gab und die Transplantation gelungen war, und er sich mittlerweile auf der normalen Station befand. Doch es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir in Betracht ziehen. Unser Leben ist komplexer als die reinen Zahlen, Daten und Fakten.

An dem Morgen des Todes gab es einen wundervollen Sonnenaufgang zu sehen. Ich hatte das Gefühl, mein Mann schickte mir dieses Bild, um mir zu sagen, alles ist gut.

Der Tod überrannte mich, und der Boden schien mir unter den Füßen wegzurutschen. Ich hatte keine Kraft und Lust mehr, nur noch zu funktionieren.

Nach diesem Schicksalsschlag traf ich eine kraftvolle Entscheidung, aus meinem Gefühl heraus, noch nicht wissend, wohin mich mein Weg führt. Mir wurde bewusst, wie wertvoll mein eigenes Leben ist.

ICH ERLAUBTE MIR, MEINE TRÄUME DER JUGEND NOCH EINMAL ALS MÖGLICHKEIT ANZUSEHEN.

Wer bin ich wirklich, und was sind meine Werte, nach denen ich leben möchte? Mit welchen Menschen und an welchem Ort möchte ich sein? Ich erkannte, dass ich die Werte meiner Eltern, meiner Lehrer, meines Ehemannes und meiner Umgebung größtenteils ungeprüft und unbewusst übernommen hatte. Ich lebte das Leben auf Basis der Normen anderer.

Es war Zeit für einen neuen Glaubenssatz

Mit der einschneidenden Erkenntnis, dass ich das Leben nach den Normen anderer lebte, erkannte ich auch, dass ich mich von meiner eigenen Intuition und meinem inneren Kompass entfremdete.  Ich merkte, dass ich oft Entscheidungen traf, die zwar rational und logisch erschienen, aber nicht im Einklang mit meinem Herzen und meiner Seele standen.

Mein alter Glaubenssatz „Ich entscheide auf Basis von Zahlen, Daten, Fakten – Denn dies alleine gibt mir Sicherheit“ entsprach nicht meiner Wahrheit und meiner Art zu leben. Stattdessen erkannte ich, dass ich meinem Bauchgefühl und meiner Intuition vertrauen sollte. Dies gibt mir die Sicherheit, meinen eigenen Weg zu gehen. Der Wert der Entscheidung basierend auf Zahlen, Daten, Fakten und Leistungsorientierung wird durch den Wert des Vertrauens in mich selbst, meine Intuition und mein Bauchgefühl ersetzt. Aus dieser Haltung heraus gehe ich meinen Weg.

Ich entschied mich, einen mutigen Schritt zu wagen und mich von der Leistungsorientierung und dem starren Glauben an Zahlen, Daten und Fakten zu lösen. Ich begann, meinem inneren Selbst mehr Raum zu geben und auf meine innere Stimme zu hören. Der neue Glaubenssatz, den ich annahm, lautet:

„Ich vertraue mir und meiner inneren Stimme. Dies gibt mir Sicherheit, auch wenn ich die Zahlen, Daten, Fakten noch nicht kenne.“

Dieser Wandel war nicht einfach und erforderte viel Mut. Aber je mehr ich mich darauf einließ, desto mehr erkannte und erfuhr ich die Weisheit und Stärke, die in mir schlummerte. Meine innere Stimme führte mich zu Entscheidungen, die nicht nur rational, sondern auch erfüllend und authentisch waren. Ich fand eine neue Art der Sicherheit, die nicht auf externen Messgrößen basierte, sondern auf einem tiefen Vertrauen in mich selbst und meine eigenen Fähigkeiten.

Diese neue Herangehensweise ermöglichte es mir, Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit meinen Werten und meinem wahren Selbst standen. Ich lernte, dass Gefühle und Intuition eine wichtige Rolle spielen und dass sie oft tiefere Einblicke und Erkenntnisse bieten, als es bloße Zahlen je könnten.

Durch diesen Prozess habe ich eine tiefere Verbindung zu mir selbst gefunden und lebe nun ein authentischeres und erfüllteres Leben. Ich habe erkannt, dass wahre Sicherheit nicht durch Kontrolle und externe Bestätigung entsteht, sondern durch Vertrauen und die Weisheit des Herzens.

 

Wissenschaftlich erwiesen, mit dem Herzen sieht man besser

Nach dieser schweren Zeit begab ich mich auf unterschiedliche Ausbildungen, um Methoden kennenzulernen, die mir halfen, noch mehr meinem Gefühl zu vertrauen, die Stimme meines Herzens zu hören, ihr zu folgen und heute meinen Kunden dabei zu helfen, eigene kraftvolle Entscheidungen zu treffen.

Viele Jahre später habe ich den großartigen Arzt und Herzchirurgen Dr. Reinhard Friedl kennengelernt. Sein Buch „Der Takt des Lebens: Warum das Herz unser wichtigstes Organ ist“ empfehle ich jedem. Er bestätigte mir vieles, was ich erforschte und über mich selbst, den Menschen und seine Gefühle sowie seine Intuition herausfand.

In seinem Buch schreibt Dr. Friedl: „Ich hatte bisher immer geglaubt, es gäbe den Herzschlag und Gehirnwellen, und beides hätte nicht viel miteinander zu tun. Nun lernte ich, dass auch das Herz eine Welle machen kann, die das Bewusstsein beeinflusst. Das weise Herz ist nicht nur eine Metapher.“

In einem Interview mit mir verdeutlichte Dr. Friedl, dass es eine emotionale und eine organische Intelligenz gibt. 

Dr. Friedl: „Wenn ich jetzt aber das Herz betrachte und das Gehirn danebenstelle, dann haben diese beiden Organe sehr viele Ähnlichkeiten. Auch das Herz erzeugt ein sehr starkes elektromagnetisches Feld, ähnlich dem Stromfluss oder der Elektrophysiologie des Gehirns. Ich bin der Meinung, dass das Herz eine sehr wichtige Bedeutung hat. Ich sehe keinen Grund, weshalb Bewusstsein nicht auch im Herzen entstehen sollte. Es sind andere Qualitäten von Bewusstsein, mit dem Gehirnbewusstsein kann man z.B. rechnen, Sprachen lerne. Bewusstsein mit dem Gehirn zu erfassen, kann man vielleicht als einen Prozessor betrachten, der lernt. Mit dem Herzen hingegen werden andere Bewusstseinsqualitäten wahrgenommen und transformiert, wie zum Beispiel Gefühl, Freude, Verzeihen, Liebe. Ja, ohne Herz ist Liebe nur ein Gedanke.“

Weiter sagte er: „Für gute, weise und kraftvolle Entscheidungen sollte man das Herz spüren, man sollte es fühlen, wahrnehmen als eine nicht nur zulässige Metapher aus vorwissenschaftlichen Zeiten, sondern als ein Herz-Bewusstsein, ein kardiokognitives Bewusstsein, was die aktuelle Forschung jetzt bewiesen hat. Darin liegt dann auch wahrer Erfolg. Erfolg für mich, für andere Menschen, Erfolg für alle.“

Dr. Friedl wird nicht müde mit der Aussage, dass der kleine Prinz recht hatte und es wissenschaftlich erwiesen ist: Mit dem Herzen sieht man besser.

Ich persönlich wünsche mir mehr Ärzte mit dieser Weisheit.

Emotionen, Bauchgefühl oder Intuition?

Es ist wichtig bei Entscheidungen herauszufinden, ob es sich um eine Emotion, ein Bauchgefühl oder eine Intuition handelt. Es gibt Unterschiede zwischen ihnen, die subtil sein können, aber dennoch wichtig sind, um kraftvolle Entscheidungen zu treffen und nicht aus einem verletzten inneren Kind heraus zu handeln.

Emotionen sind komplexe psychophysiologische Reaktionen auf Ereignisse oder Situationen, die eine Bewertung auslösen. Sie beinhalten körperliche Reaktionen wie z.B. erhöhten Herzschlag, veränderte Atmung und können auch Verhaltensweisen beeinflussen. Emotionen werden oft als kurzlebig und intensiv erlebt.

Emotionen werden oft getriggert, wenn unsere Werte verletzt werden oder wenn wir das Gefühl haben, dass wir unsere Glaubenssätze nicht leben können. Daher ist es wichtig, sich mit unseren eigenen Werten und Glaubenssätzen auseinanderzusetzen, um zu prüfen, ob sie wirklich unsere eigenen sind oder ob wir sie unbewusst und unreflektiert übernommen haben. Indem wir uns bewusst mit unseren Werten und Überzeugungen beschäftigen, können wir besser verstehen, was uns wichtig ist und warum bestimmte Situationen starke emotionale Reaktionen in uns auslösen. Auf diese Weise können wir auch lernen, wie wir in Einklang mit unseren authentischen Werten leben und Entscheidungen treffen können, die unserem wahren Selbst entsprechen.

Das Bauchgefühl bezieht sich auf ein starkes Gefühl oder eine Ahnung, die im Bauchbereich wahrgenommen wird. Es ist eine Art instinktives Gefühl oder eine spontane Reaktion auf eine Situation, die ohne bewusstes Nachdenken entsteht. Das Bauchgefühl kann aufgrund von Erfahrungen, Emotionen oder unbewussten Signalen auftreten und wird oft als eine Art innerer Ratgeber betrachtet.

Die Intuition ist ein breiterer Begriff, der das tiefe Verständnis oder die Einsicht in eine Situation ohne bewusste Überlegung oder logisches Denken beschreibt. Intuition kann aus verschiedenen Quellen stammen, einschließlich Bauchgefühl, aber auch aus einem tieferen inneren Wissen oder einer höheren Bewusstheit. Sie kann uns helfen, Entscheidungen zu treffen, ohne dass wir alle Fakten kennen, und uns in unbekannten Situationen leiten.

Um wirklich kraftvolle Entscheidungen zu treffen, müssen wir uns dieser Unterschiedlichkeit bewusst sein und sie erkennen.

Kann ich meinen Entscheidungen aus dem Gefühl heraus trauen?

Für mich ist die Antwort klar: Ja! Immer wenn ich mich auf mein Bauchgefühl oder meine Intuition verlassen habe, habe ich noch nie eine Entscheidung bereut. Rückblickend erwies sich jede dieser Entscheidungen als richtig, auch wenn zum Zeitpunkt der Entscheidung alles dagegen sprach oder es auf der Ebene von Zahlen, Daten und Fakten keinen Sinn machte. Andererseits bin ich schon ins Schwanken geraten, wenn mein Verstand oder meine Emotionen die Führung übernahmen.

Es ist entscheidend für mich, mich intensiv mit meinen eigenen Werten und Glaubenssätzen auseinanderzusetzen. Ich möchte herausfinden, welche davon mich möglicherweise einschränken und welche mich stärken und meinem wahren Selbst entsprechen. Deshalb empfehle ich, gerade bei wichtigen Entscheidungen:

  • Eine Auszeit an einem anderen Ort zu nehmen, um Abstand zu gewinnen und neue Perspektiven zu erhalten.
  • Nicht alleine zu sein, wenn ich noch nicht unterscheiden kann, ob es sich um eine Emotion, ein Bauchgefühl oder eine Intuition handelt. Wir haben alle unsere blinden Flecken und inneren Saboteure.
  • Herauszufinden, was Herzkohärenz für mich bedeutet und warum sie wichtig ist. Wie kann ich sie in meinem Leben erreichen?
  • Zu verstehen, welchen Einfluss Herzkohärenz auf meine Entscheidungsfindung hat.
  • Zu erkennen, ob es sich bei einer Empfindung um eine Emotion, ein Bauchgefühl oder eine Intuition handelt.
 
Das Ergebnis einer kraftvollen Entscheidung ist nicht nur für mich richtig, sondern dient dem Wohl aller Beteiligten.

Trifft einer dieser Punkte auf dich zu

  •  Du bist UnternehmerIn oder Führungskraft?
  •  Du fühlst Dich kraftlos und ausgebrannt, sehnst dich nach Raum und Zeit nur für dich?
  • Du möchtest eine private oder berufliche Entscheidung fällen?
  • Du möchtest die Stimme deines Herzens hören?
  • Du befindest sich in einer schwierigen Situation in deinem Leben, für die es scheinbar keine Lösung gibt?

    Mein Angebot eine 7-tägige 1:1 Auszeit für UnternehmerInnen und Führungskräfte.

 

20 Responses

  1. Danke für diesen sehr persönlichen Artikel. Durch den eigenen Weg, der hier beschrieben wird, wird für mich fassbar und nachvollziehbar, wie wichtig es ist, dem eigenen Bauchgefühl, der Intuition zu vertrauen. Danke auch für die kleine Anleitung am Ende. Herzliche Grüße Sylvia

  2. Hallo Vesna, ein toller Artikel, der von Herzen kommt. Schön aufgebaut und sehr gut lesbar. Wie heißt es so schön: ich bin Realist, also glaube ich an Wunder! Ich spüre auch, wie mir das Herz aufgeht, wenn ich mich freue oder weiß, dass etwas Tolles passieren wird. Mein Bauch sagt mir eher Bescheid, wenn etwas nicht gut läuft. Den Begriff ‚Herzkohärenz‘ musste ich kurz googeln – den könntest du vielleicht noch verlinken.
    Ganz liebe Grüße
    Kerstin

    1. Liebe Kerstin, vielen lieben Dank für Dein Feedback. Ja der Bauch und der Körper melden sogleich, wenn etwas nicht stimmt. Danke für den Impuls, Herzkohärenz zu verlinken. Das werde ich sogleich tun. Liebe Grüße Vesna

  3. Liebe Vesna, wunderschöne Erkenntnisse, die du hier beschreibst und mich bewegt haben. Vieles erinnert mich auch an meinen eigenen Weg. Das erste Mal, als ich erfahren durfte, wie es sich anfühlt, wenn sich „das Herz öffnet“ war eine Offenbarung. Seitdem ist die Redewendung „offenes Herz“ für mich nicht einfach eine Redewendung, sondern Tatsache. Danke für diese wertvolle Erinnerung an das, was wichtig ist. Herzlich, Dorothee

  4. Liebe Vesna,
    auch wenn der Weg dahin ein trauriger war, so ist es schön zu lesen, dass er dich zu deinem Herzensweg geführt hat. Danke für die schöne Erinnerung, immer wieder bewusst auf die eigene innere Stimme zu hören.
    Herzliche Grüße, Tina

  5. Liebe Vesna,
    Dein Artikel berührt mich auf vielen Ebenen. Herz-lichen Dank dafür. Ich finde es schwer, zwischen Intuition und Bauchgefühl zu unterscheiden. Das Herz zu befragen ist dabei ein guter Weg. Wenn ich mich darauf besinne, habe ich wenigstens eine Richtung.
    Liebe Grüße, Anke

    1. Liebe Anke,

      wenn Du einen Weg für Dich gefunden hast, mit dem Du eine Stimmigkeit in Dir spürst, auch wenn die äußeren Umstände vielleicht dagegen sprechen, ist das sehr wertvoll, egal welche Stimme in Dir spricht. Ich danke Dir für Deinen herzlichen Kommentar. Liebe Grüße Vesna

  6. Ich habe grad einen Workshop zu Heartmath mitgemacht. Ich hatte keine Ahnung was das ist. Aber es war ein tolles Gefühl mit seinem Herzen zu fühlen.
    Das fällt mir schwer. Aber genau solche Artikel benötige ich , um zu sehen “ wow…Herzensangelegenheit kommen, wenn das Herz sich öffnet“.
    Danke

    1. Liebe Sabine,

      es freut mich, dass Du einen Workshop zu Heartmath gemacht hast und es sich gut anfühlt. Auf meinem YouTube-Kanal findest Du unter diesem Link https://www.youtube.com/watch?v=7rWm2ZRpJRY&t=327s ein Video mit dem Thema „Die Weisheit des Herzens: Interview mit Herzchirurg Dr. Friedl“. Dies zeigt noch mehr Beispiele, auch von ihm selbst. Viel Freude damit. Von Herzen danke für Deinen Kommentar.

      Alles Liebe aus dem Auszeit Haus,
      Vesna

  7. Hallo Vesna,
    dein Artikel spricht mir aus der Seele, und da bin ich schon beim Thema. Warum spricht uns etwas aus der Seele? Warum kommen wir in Situationen nur mit einer einzigen Wissenschaft nicht weiter? Warum ist es gut, sein Bauchgefühl wieder ernstzunehmen und überhaupt, alle eigenen Sinne wieder mehr zu trainieren? Weil es soviel mehr bringt, da kann ich dir nur in allen Bereichen zustimmen. 🙂

    Bei mir war es nicht das Herz, das schlappmachte, sondern der Krebs, der mir Aufgaben stellte (und stellt). Ich persönlich wünsche mir auch mehr Ärzte mit der Erkenntnis, dass da mehr ist als nur Pillen, Chirurgie und Aparate-Medizin. Einige sind schon weiter; der Erfolg gibt diesen Ärzten recht!

    Auf mein Herz gebe ich auch acht, denn es ist ja unser Zentrum, wie du schön darstellst. Von ihm geht so vieles aus! – Seit ich zusätzlich zu meinem Körper, Geist und Seele mit einbinde in Entscheidungen – plus in die Selbstfürsorge – gelingt es mir besser, zu „sehen“, was gut für mich ist und was nicht.

    In unser technologieverliebten Zeit und hier in der westlichen Welt empfinde ich es als besonders schwer, zum Fühlen und „in sich Hineinhorchen“ öffentlich zu stehen. Ich glaube in früheren Zeiten, als „Unerklärliches“ noch selbstverständlich mit einbezogen wurde, war das vielleicht einfacher. – Erfolgreiche Banker, Manager und Mediziner beziehen jetzt schon die Dreiheit (Körper-Geist-Seele | Fakten-Intuition-Herz) mit ein, soweit ich das weiß.

    Liebe Grüße, Manuela

    1. Liebe Manuela, ich danke Dir von Herzen für Deinen Kommentar und Deine Zeilen. Auf Deinem Weg der Heilung wünsche ich Dir alles Liebe. In allem, was Du schreibst, kann auch ich ein Ja setzen. Liebe Grüße Vesna

  8. Liebe Vesna!

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag, der mich wieder daran erinnert, auf mein Herz zu hören. Wir haben in den letzten 6000 Jahren immer mehr verlernt, auf unser Herz zu hören oder aus einem Bauchgefühl heraus zu handeln, weil das immer mehr als Schwachsinn abgetan wurde und wir auf Fakten, Zahlen und Logik trainiert wurden. Wir gehen ja einer ganz neuen Zeit entgegen, von der Erdepoche in die Luftepoche, und jetzt geht es um das Geistige, das nicht Fassbare. Es gibt ein ganz neues Bewusstsein, das uns wieder daran erinnert, dass wir mit allem verbunden sind. Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren; Herz und Verstand sind in Kohärenz. Jetzt erkennen wir intuitiv, was wahr ist und was Fake. Das Herz ist unser bester Freund, deshalb sollten wir uns bewusst für die Herzfrequenz entscheiden. Alles andere fügt sich in seltsamer Weise zu einem großen Ganzen.🧡

  9. Liebe Vesna, du sprichst mir aus dem Herzen! Für mich der einzig richtige Weg, um Entscheidungen zu treffen.
    Ich habe mich vor 8 Jahren für das Auswandern nach Dänemark entschieden, weil der Ruf in meinem Herzen so laut geworden war, dass ich ihn nicht mehr überhören konnte. Und sobald ich die Entscheidung getroffen hatte, sind die Dinge einfach „geflutscht“. Ich habe die „richtigen“ Leute kennen gelernt, war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wie wenn das Universum schon lange bereit war und nur noch auf mein „go“ gewartet hätte.
    Auch die Wissenschaft bestätigt mittlerweile Bauchentscheidungen:
    Eine Studie von Joseph Mikels, Psychologe und Assistenzprofessor an der DePaul University in Chicago, hat gezeigt, dass Bauchentscheidungen besser sind als Kopfentscheidung.
    Was es braucht? Mut und Vertrauen 💖
    Herzliche Grüsse aus dem Norden Dänemarks
    Sandra

    1. Liebe Sandra, wie cool. Vielen lieben Dank für das Teilen deiner Erfahrung. Dänemark wollte ich immer schon besuchen. Wo genau befindest Du Dich? Liebe Grüße aus dem Auszeit-Haus gegenüber von Dänemark ❤️ Vesna

  10. Super Artikel! Mir gefällt sehr gut, dass du Emotionen, Bauchgefühl und Intuition erklärst. Wenn ich auf große Entscheidungen zurückblicke – und ich habe einige entgegen meines Bauchgefühls bzw. meiner Intuition getroffen – dann haben sich diese Entscheidungen im Nachhinein oft als schlecht erwiesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert